Caritas Baby Hospital behandelt beinahe 50'000 Kinder

An der heutigen ordentlichen Generalversammlung der Kinderhilfe Bethlehem in Freiburg i. Br. wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung genehmigt, neue Vorstandsmitglieder gewählt und die amtierende Präsidentin Sibylle Hardegger in ihrem Amt bestätigt.

Der Verein betreibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem, Palästina. Das einzige Kinderspital im Westjordanland verzeichnet seit seiner Gründung die höchsten Patientenzahlen.

In der angespannten Situation im Nahen Osten ist das Caritas Baby Hospital, das von der Kinderhilfe Bethlehem betrieben wird, Garant für medizinische Versorgung und Sicherheit. Im Jahr 2017 wurden im Spital beinahe 50ꞌ000 Kinder behandelt, davon 44ꞌ584 ambulant und 4ꞌ642 stationär.

An der ordentlichen Generalversammlung am 13. Juni in Freiburg i. Br. wurden der Jahresbericht und die Jahresrechnung genehmigt. Die Jahresrechnung 2017 wies ein leichtes Plus von CHF 65ꞌ319 auf. Des Weiteren wurden die Vereinsstatuten revidiert und von der Generalversammlung angenommen.

Die Präsidentin der Kinderhilfe Bethlehem, Sibylle Hardegger (CH), wurde in ihrem Amt bestätigt. An der GV betonte sie die Wichtigkeit der Präsenz des Caritas Baby Hospitals in Palästina: «Ich danke all den vielen Spenderinnen und Spendern sowie den Mitgliedern der Kinderhilfe Bethlehem für ihre Unterstützung des Kinderspitals. Wir werden uns auch in Zukunft mit viel Herzblut für die Entwicklung und Gesundheits-versorgung von Familien in Palästina einsetzen. Wir stehen mit unserem Engagement dafür, dass die Hoffnung im Nahen Osten nicht verglüht.»

Neu in den Vorstand und zur Vizepräsidentin gewählt wurde Judith Penkert-Tchitnga (D). Nach Rücktritten der Vorstandsmitglieder Marianne Hofstetter (CH) und Sr. Maritilde Zenere (IT) sind auch Fred Lauener (CH) und Brigitte Hauser-Süess (CH) neu ins Gremium gewählt worden.

 

Über die neuen Vorstandsmitglieder

Judith Penkert-Tchitnga (1974)

Die diplomierte Sozialarbeiterin ist seit September 2017 Leiterin des Referats Weltkirche im Erzbischöflichen Ordinariat der Erzdiözese Freiburg. Davor war sie während fast 15 Jahren Referentin in der Auslandsabteilung von missio München und dort unter anderem für Förderprojekte in den Regionen Afrika, Asien sowie dem Nahen Osten zuständig. Mit ihrer Familie lebte sie einige Jahre in Kamerun.

 

Fred Lauener (1959)

Der Medien- und Kommunikationsspezialist ist seit 2016 Leiter Asien/Europa im Bereich Internationale Zusammenarbeit bei Caritas Schweiz. Zuvor war er viele Jahre journalistisch tätig. Daneben arbeitete er als selbständiger Konsulent für humanitäre Hilfe und zivile Friedensförderung.

 

Brigitte Hauser-Süess (1954)

Bis Ende Mai 2018 war sie persönliche Beraterin von Bundesrätin Doris Leuthard. Davor war sie Kommunikationschefin des Bundesamts für Migration (2005-2008), des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (2008-2010) sowie des Eidgenössichen Finanzdepartements (2010-2016). Während zehn Jahren präsidierte sie die CVP Frauen Schweiz.